Porsche 997 GT3 R (2013)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Porsche 997 GT3 R (2013)

      Porsche Pressetext schrieb:

      Umfangreiche Änderungen für die Saison 2013

      Der Porsche 911 GT3 R auf Basis der Modellgeneration 997 geht mit umfangreichen Verbesserungen in die Motorsportsaison 2013. Der erfolgreiche Kundensportrenner für die GT3-Klassen wirkt mit weit ausgestellten Kotflügeln vorne und hinten deutlich bulliger als sein Vorgänger. Die neue Aerodynamik bewirkt einen deutlich höheren Abtrieb, was höhere Kurvengeschwindigkeiten und spätere Bremspunkte erlaubt. Die breitere Spur sowie daran angepasste Räder sorgen für eine zusätzliche Verbesserung der Bodenhaftung.

      Seit seiner Vorstellung im Jahr 2010 fahren Kundenteams in aller Welt mit dem 911 GT3 R von Erfolg zu Erfolg. Allein 2012 starteten Porsche-Kunden mit dem 500 PS starken, seriennahen Gran Turismo-Rennwagen bei 131 Rennen, erzielten in aller Welt 41 Siege und gewannen zahlreiche Meistertitel.

      Für 2013 hat Porsche Motorsport die Aerodynamik der Karossiere signifikant weiterentwickelt. Die Bugverkleidung, die Kotflügel rundum, die Seitenschweller, die Heckverkleidung und der Unterboden mit Heckdiffusor erhielten Feinschliff im Windkanal. Der Heckflügel wurde auf Fahrzeugbreite vergrößert und für das optimale Zusammenspiel mit der neu gestalteten Karosserie positioniert.

      Auch das Fahrwerk wurde modifiziert. So wuchs die Spur der Vorder- und Hinterachse um jeweils 50 Millimeter. Die Vorderachsfelgen weisen nun eine Breite von zwölf statt bisher 10,9 Zoll auf. Beim Radstand legte der neue 911 GT3 R zehn Millimeter zu.

      Der hocheffiziente Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor leistet wie beim Vorgänger 368 KW (500 PS). Das sequenziell schaltbare Porsche-Sechsgang-Klauengetriebe wird über Schaltpaddel am Lenkrad pneumatisch betätigt. Diese technische Lösung ermöglicht sehr schnelle und schonende Gangwechsel – ein Plus im Sinne hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer.

      Ein Paket von elektronischen Assistenzsystemen trägt wie beim Vorgänger zu schnellen Rundenzeiten und hoher Sicherheit für den Fahrer bei. Das elektronische Gaspedal verfügt über eine automatische Zwischengasfunktion. Die Getriebe-Elektronik macht ein Verschalten und das eventuelle Überdrehen des Motors nahezu unmöglich. Dank einer für den Renneinsatz speziell abgestimmten Traktionskontrolle und einem Renn-ABS bleibt der 911 GT3 R sowohl beim Beschleunigen als auch bei der Verzögerung sehr gut beherrschbar.

      Mit einem von Porsche angebotenen Umrüstkit können Kundenteams ältere Modelljahre des 911 GT3 R auf den Stand des Modelljahres 2013 bringen. Das Kit ist bei Porsche Motorsport zum Preis von 45.500 Euro zuzüglich länderspezifischer Umsatzsteuer erhältlich.


    • BOP sei dank ist die Hälfte der Neuerungen warscheinlich sowieso für die Katz. Ich bin dennoch überzeugt davon, dass bei einem offeneren Reglement der neue ein Frontrunner wäre.

      Vom Styling her kam der R nie an den RSR ran, leider ändert auch die 2013er Ausbaustufe nichts daran. "Leider" deshalb, weil man weltweit sicherlich mehr R sehen wird als von den teuren RSR.

      Es ist zwar überall das selbe Thema, aber für mich ist das internationale GT-Gefüge selbst ohne BOP der größte Unsinn im heutigen Motorsport überhaupt. Wer behauptet, dass sei noch richtiger Rennsport und über die Formel 1 mit ihrem DRS und KERS schimpft sollte sich noch mal hinsetzen und genau darüber nachdenken, was in den letzten Jahren im GT-Sport passiert ist und wie es dazu kommen konnte, dass die Fahrzeugentwicklung in dieser einst so geliebten Fahrzeugart zum größten Witz im weltweiten Automobilrennsport verkommen ist. Schade für die echten Sportwagenhersteller, wie eben Porsche aber auch Ferrari, die für gute Arbeit auf Basis von Top-Serienfahrzeugen noch bestraft werden weil die Regeln heute so lächerlich sind, damit teilweise unfähige oder unterlegene Hersteller eine Sieggarantie bekommen, sei es durch Mitleid, Lobbyarbeit oder durch Selbstbetrug der Regelkomissionen weil man alles "fair für alle" machen will... Fair wäre ein offenes Regelwerk aber da würden ja bestimmte Marken sofort wieder aussteigen, allen vorran die ach so tollen deutschen Premium-Hersteller oder Nissan...
      | Intel Core i7 4770k @ 4,5 GHz | ASUS Maximus Hero VII | Palit GeForce GTX 1080 GameRock Premium | 16 GB Corsair DDR3 1600 | Samsung 850 Pro SSD | 4x 2TB Seagate Barracuda 7200rpm | Fanatec CSW Base V2 | Fanatec CSP V2 | Thrustmaster HOTAS Warthog | MFG Crosswind Rudder Pedals |

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Marcel Penzkofer ()

    • Marcel Penzkofer schrieb:

      BOP sei dank ist die Hälfte der Neuerungen warscheinlich sowieso für die Katz.
      Naja ohne BOP wäre es warscheinlich wie die letzten 12 Jahre LeMans! DAS ist langweilig! Wäre es nicht auch für "kleinere Hersteller" möglich, ein siegfähiges Auto zu bauen, wäre es wie in der DTM: Nur noch 2-3 Hersteller! Würde auch wieder jeder jammern!
      :puke:

      Zum Thema: Sehr schönes Auto! Leider noch auf 997er Basis aber auf jedenfall schöner als der alte "R"!
    • Mein Interesse an GT3-Meisterschaften schwindet von Jahr zu Jahr. Zu Beginn hatte man den Cup Porsche als Referenzmodell, neue Fahrzeuge wurden an dessen Geschwindigkeit angepasst. Mittlerweile versucht man den riesigen Haufen aneinander anzugleichen, das kann so noch weniger funktionieren. Dass nun jeder Jahr Ausbaustufen folgen, machen das Chaos perfekt. Hätte man zwei Jahre am Stück die selben Modelle, wäre eine Einstufung basierend auf den Ergebnissen des Vorjahres noch einigermaßen möglich.
      Für meinen Teil muss sich sagen, dass ich es satt bin fast überall GT3er zu sehen. Dazu zählen im Besonderen das ein oder andere 24h-Rennen, vorallem aber die GT300 in Japan. Da die Einstufungsfahrten bis jetzt nicht durchgeführt wurden, wird man dort an diesem Wochenende improvisieren müssen.

      Der "neue" R sieht im Vergleich zu einigen Konkurrenten harmlos aus. Der Gallardo und der Ford GT haben da optisch deutlicher aufgerüstet. Am Ende beschwert sich jeder, dass die Änderungen gegenüber den anderen schlecht eingestuft wurden.
      Schauen wir heute lieber mal, was Porsche mit dem RSR zu zeigen hat; ein neuer Motor kommt leider erst nächstes Jahr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Crashkid ()

    • Fonsecker schrieb:

      Marcel Penzkofer schrieb:

      BOP sei dank ist die Hälfte der Neuerungen warscheinlich sowieso für die Katz.
      Naja ohne BOP wäre es warscheinlich wie die letzten 12 Jahre LeMans! DAS ist langweilig! Wäre es nicht auch für "kleinere Hersteller" möglich, ein siegfähiges Auto zu bauen, wäre es wie in der DTM: Nur noch 2-3 Hersteller! Würde auch wieder jeder jammern!
      :puke:

      Jeder schon mal sicher nicht ;). Mir persönlich ist es lieber wenn sich z.B. die Vettes mit Ferrari und Porsche prügeln als wenn ich da noch gefühlte 26 andere Modelle habe die absolut nicht in die Klasse passen weil das eine Auto ein aufgerüsteter GT3, der andere ein abgestufter GT1 und der nächste komplett neu ist aber die Offiziellen von vorne bis hinten bei den Einstufungsfahrten vera**** werden und der entsprechende Hersteller sich dann beim ersten Saisonrennen kaputtlacht weil sie eine Sekunden pro Runde schneller sind als der Rest und auch noch in ihrem optimalen Drehzahlfenster fahren können wodurch sie permanent weniger Sprit an Bord haben.

      Und ganz im Ernst: die BOP gibt es mittlerweile schon relativ lange und auch mit ihr war LeMans totlangweilig, als die Beschränkungen noch geringer waren konnten auch mal Autos wie der GT2 Panoz gewinnen und das ganz ohne irgendwelche Zugeständnisse. Die Situation ist so wie sie jetzt ist auf jeden Fall komplett sinnlos. Privatteams kaufen sich Auto X weil es 2011 den Titel geholt hat, stellen dann aber fest, dass nach den neuen Einstufungen wegen einiger Evolutionen ALLER Autos gerade ihr Auto den größten Nachteil für die neue Saison bekommt. Also wird die Kiste nach Ende einer schwachen Saison wieder mit Verlust verkauft und man holt sich ein Auto, dass in den drei Jahren vorher beständig vorne mit dabei war, selbst wenn es nie das beste war. Leider geht auch der Schuss wieder nach hinten los, weil Hersteller Y wieder mal was gespendet hat und Hersteller Z diesmal das beste Auto haben darf weil die ja noch nicht dran waren, also wieder eine Karre umsonst gekauft. Andersrum kann man natürlich auch mit dem absoluten Katastrophenauto aus dem Vorjahr den Glücksgriff des Jahres landen und dominiert dann das Rennen, verdient hat man das dann aber auch nicht weil sich an der Qualität des Teams an sich nichts verändert hat.

      Genau so läuft es leider ab. Dass die Starterfelder an Qualität verlieren und die Teamvielfalt stark abnimmt ist nicht zuletzt auf diese Situation zurückzuführen. Ich würde als Chef eines Privatteams warscheinlich irgendwann auch die Lust verlieren, mich auf diese kostspielige Lotterie einzulassen. Wie Crashkid schon richtig schreibt: Man kann ja nicht mal sicher sein, dass das Auto aus dem Vorjahr genauso langsam ist wie vorher, weil ständig überall "rumangepasst" wird und dazu noch neue Modelle/Evostufen fast aller Hersteller kommen. Witzig wird es vor allem dann, wenn du in einem Starterfeld z.B. einen 2012er F458 und einen 2013er F458 hast und wegen der BOP dann der eine hoffnungslos unterlegen und der andere das Maß der Dinge ist obwohl am Auto kaum mehr als ein Diffusor und die Direkteinspritzung geändert wurde.

      Ich finde die ganze Entwicklung der Autos ist für den Eimer. Ich kann speziell in der GT3 genausogut fünf Jahre lang mit dem selben Auto antreten, ich muss ja nur warten bis mein Auto mal so eingestuft wird, dass es konkurrenzfähig ist, da brauche ich nichts entwickeln. Leider ist es halt wirklich so. Ich kenne mittlerweile auch ein paar Fahrer aus dem realen internationalen Motorsport von privater Seite (einer davon ist FIA-GT3 Meister und International-GT-Open Champion, kennt also die Unterschiede zwischen GT2 und GT3 Autos und saß auch schon mehrfach in einem F1-Ferrari, der weiß sicher besser wovon er spricht als unsere deutschen Medien-Labertaschen) und was man da von "hinter den Boxenmauern" mitbekommt sieht von den wahren Leistungswerten der Fahrzeuge das Klassement komplett anders aus als das, was uns dann am Renntag geboten wird.


      Und dann speziell auf der großen Bühne WEC, LeMans und (noch) ALMS wo sich sowieso die Hersteller über Semi-Wekrsteams prügeln, brauch ich doch keine BOP. Die bauen so oder so jedes Jahr neue Autos und Evostufen, die kann ich auch frei kämpfen lassen. Dann verkommt es wenigstens nicht zu so einem Witz wie in den letzten Jahren, wo eine Corvette die Green-X Challenge gegen die ganzen Europäer gewinnt, obwohl jeder Holzkopf da drüben weiß, dass Ferrari und Porsche nicht nur bessere Motoren sondern auch Autos haben. Kosten spare ich auf Herstellerwettbewerbsebene mit der BOP keine und spannender werden die Rennen dadurch auch nicht, vor allem wenn jeder Motorsportfan mit ein bisschen Verstand und Hintergrundwissen sich ein Rennen anschauen muss, bei dem zuletzt vor allem die Porsche regelrecht verprügelt wurden obwohl das Auto mit das Beste ist was in der Klasse jemals in der ALMS am Start war...
      | Intel Core i7 4770k @ 4,5 GHz | ASUS Maximus Hero VII | Palit GeForce GTX 1080 GameRock Premium | 16 GB Corsair DDR3 1600 | Samsung 850 Pro SSD | 4x 2TB Seagate Barracuda 7200rpm | Fanatec CSW Base V2 | Fanatec CSP V2 | Thrustmaster HOTAS Warthog | MFG Crosswind Rudder Pedals |

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcel Penzkofer ()