Dan Wheldon | 1978 - 2011

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    • Dan Wheldon | 1978 - 2011

      Ich bin sprachlos, habe den UNfall live gesehen. Der absolute Horror!

      R.I.P. Dan Wheldon!

      Das IndyCar-Saisonfinale von Las Vegas fordert ein Todesopfer: Dan Wheldon erlag am Sonntagabend nach einem Horrorcrash seinen Verletzungen
      Dan Wheldon

      (Motorsport-Total.com) - Das schlimmstmögliche Szenario ist tatsächlich Realität geworden. IndyCar-Chef Randy Bernard gab vor wenigen Minuten in Las Vegas bekannt, dass Dan Wheldon bei dem Horrorcrash in Runde zwölf ums Leben gekommen ist. Über die genauen Hintergründe ist noch nichts bekannt.

      "Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie", sagte Bernard mit tränenerstickter Stimme. "Das Rennen ist abgebrochen, in Kürze werden die Piloten fünf Runden zu seinen Ehren drehen." Der Brite aus dem englischen Emberton wurde 33 Jahre alt. Es ist der erste tödliche Unfall der IndyCar-Serie seit März 2006

      Weitere Informationen folgen, wenn sie vorliegen.



      [video]http://www.youtube.com/watch?v=84IguvCqi5g[/video]

      Ein UNfall wie ich Ihn in seiner Brutalität noch nie zuvor gesehen habe, eigentlich sind es REnnwagen und keine Flugzeuge...

      [video]http://www.youtube.com/watch?v=TVu7iTf59SQ[/video]

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    • Eine unfassbare Tragödie.

      Die ganze Idee dieser $5 Million Challenge war Wahnsinn, noch dazu mit so vielen Autos auf so einem schnellen Oval. Das kann man mit NASCARs machen aber doch nicht mit Formel-Fahrzeugen wo jede Radberührung eine Tragödie auslösen kann. Absolut fahrlässig was da heute veranstaltet wurde, hoffentlich lernt man wenigstens daraus.

      Der Einschlag in den Zaun muss unfassbar heftig gewesen sein, die komplette Airbox + Überrollbügel des Autos wurde abrasiert...sowas habe ich in Zeiten von Kohlefahserchassis noch nie gesehen.

      Einfach nur tragisch, Wheldon hat dieses Jahr bloss zwei Rennen bestritten. Das eine war ein unglaublicher Triumph (sein zweiter Indy 500-Sieg) und das zweite sein letztes.... manchmal ist der Motorsport einfach nur grausam.
    • Bitter, dass es gerade den Fahrer erwischt, der maßgeblich an der Entwicklung des 2012er Autos beteiligt war und so viel Input bzgl. aufsteigender Fahrzeuge gegeben hat, unter anderem der Fahrer der sich für die zukünftige Verkleidung der Hinterreifen ausgesprochen hat. Wie Montoya schon sagt, war Wheldon dieses Jahr auch nur bei zwei Rennen dabei, eines als grandioser Erfolg beim wichtigsten IRL-Lauf des Jahres, das andere als tragisches Ende...

      Erstaunlich finde ich jedoch, dass der Unfall an sich bei weitem nicht so brutal war wie einige aus der Vergangenheit ohne tödlichen Ausgang. Ja auf den ersten Blick wirkt alles extrem heftig, vor allem weil man das Gefühl hat, das halbe Feld wäre durch die Gegend geflogen, aber verglichen mit dem 214 G-Crash von Kenny Bräck (ebenfalls direkt in den Fangzaun mit Frontaltreffer eines der Pfosten) war Wheldons Abflug fast schon harmlos... vor allem wenn man bedenkt, dass die Kisten 2003 sicherlich nicht sicherer waren als die heutigen, auch wenn der Sicherheitsstandard in der IRL mehrere Jahrhunderte hinter dem der Formel 1 liegt. Leider zeigt sich oft, dass gerade die harmloseren Unfälle diejenigen sind, die meistens einen tragischen Ausgang haben... Ähnlich war es ja vor wenigen Jahren in der V8 Supercars Serie so, dass Unfälle mit leichten Bandenkontakten tödliche Ausgänge hatten, wärend ein 10facher Überschlag mit +300 km/h den Berg von Bathurst hinunter scheinbar nicht mal blaue Flecken nach sich zieht. Gerade in Rennserien wie der IRL, wo hohe Geschwindigkeiten im Oval an der Tagesordnung stehen sollte der Sicherheitsstandard jedoch nicht darunter leiden, dass man den Kundenteams möglichst günstige Autos verkaufen will. Auch über die Starterzahlen muss man bei Monoposti im Oval diskutieren, denn die tolle Nennliste von 35 Autos war nach gerade mal 13 Runden reduziert auf die üblichen rund 20 Autos. Wäre man lieber gleich nur mit 24 gestartet, wäre es zu dem Unfall vielleicht nie gekommen, vor allem weil die Fahrer schon nach dem ersten Testtag bedenken wegen der massiven Dirty-Air hatten und viele einen Big-One befürchteten. Big-Ones in der IRL sind aber meistens richtige Katastrophen im Vergleich zu den fast schon unterhaltsamen Kaltverformungen in der NASCAR.

      Das Problem heute war mal wieder der Fangzaun, der sich immer wieder als Gefahrenquelle Nummer 1 in einem Oval präsentiert. Irgendwas muss an dem System geändert werden, die Safety-Barriers hat man im Laufe der Jahre ja auch sicher hinbekommen.



      Alle Gedanken gehen an die Angehörigen von Wheldon.

      RIP Dan.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Marcel Penzkofer ()